Satzung des VfG

Satzung des Vereins für Gesundheitssport 1988 Leimen e.V.
Letzte Änderung: April 2018

§ 1 Name, Sitz
1. Der am 21.6.1988 in Leimen gegründete Verein führt den Namen:
„Verein für Gesundheitssport 1988 Leimen e.V.“
Er ist Mitglied des Badischen Behindertenverbandes, des Badischen Turnerbundes und des Badischen Sportbundes.
2. Sitz des Vereins ist Leimen. Er ist in das Vereinsregister beim Amtsgericht Heidelberg eingetragen.
§ 2 Zweck des Vereins, Gemeinnützigkeit
1. Zweck des Vereins ist es, durch Bildung von Koronar-, Präventiv- und Rehabilitations-Sportgruppen und durch gezielte Bewegungstherapie die physische, psychische und kardiale Belastbarkeit zu erhalten und zu verbessern.
2. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar ge-meinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbe-günstigte Zwecke “ der Abgabenordnung und erstrebt kei-nen Gewinn. Der Verein ist selbstlos tätig. Er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.
3. Mittel des Vereins dürfen nur für satzungsgemäße Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwen-dungen aus Mitteln des Vereins. Es darf keine Person durch Verwaltungsausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütun-gen begünstigt werden.
§ 3 Geschäftsjahr, Erfüllungsort, Gerichtsstand
1. Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.
2. Erfüllungsort und Gerichtsstand für die Ansprüche des Vereins gegen die Mitglieder, sowie der Mitglieder gegen den Verein, ist der Sitz des Vereins bzw. das Amtsgericht Heidelberg,
§ 4 Mitgliedschaft
Mitglied des Vereins kann jede natürliche Person werden. Der Eintritt erfolgt durch schriftliche Erklärung, die gegenüber dem Vorstand abzugeben ist.
§ 5 Beendigung der Mitgliedschaft
1. Die Mitgliedschaft erlischt durch Austritt, Tod, Ausschluß oder Auflösung des Vereins.
2. Die Austrittserklärung ist schriftlich an den Vorstand zu richten. Der Austritt ist nur zum Schluss eines Kalender-halbjahres unter Einhaltung einer Frist von sechs Wochen zulässig.
3. Ein Mitglied kann mit Vorstandsbeschluß ausgeschlossen werden
a) wegen Nichterfüllung satzungsgemäßer Verpflichtun-gen,
b) wegen Nichtzahlung von Beiträgen trotz Mahnung,
c) wegen eines schweren Verstoßes gegen die Interessen des Vereins,
d) wegen unehrenhafter Handlungen.
4. Gegen die Entscheidung des Vorstandes kann binnen eines Monats die Entscheidung der Mitgliederversammlung ange-rufen werden.
§ 6 Beiträge
1. Der Mitgliederbeitrag wird von der Mitgliederversammlung festgelegt.
2. Er wird mit Beginn der Mitgliedschaft und jeweils zu Be-ginn eines Kalenderhalbjahres fällig. Der Mitgliedsbeitrag wird durch SEPA-Basislastschrift jeweils halbjährlich am 15. März und 15. September abgebucht oder ist auf das Gi-rokonto des Vereins zu überweisen. Die Überweisung durch das Mitglied bedarf der ausdrücklichen Zustimmung des Vorstandes.
3. Die Vorab-Informationsfrist für die fälligen Zahlungen wird auf einen Tag festgelegt.
§ 7 Stimmrecht und Wählbarkeit
1. Stimmberechtigt sind alle Mitglieder vom vollendeten 16. Lebensjahr an. Jüngere Mitglieder können an der Mitglie-derversammlung teilnehmen.
2. Als Vorstandsmitglieder sind Mitglieder vom vollendeten 18. Lebensjahr an wählbar.
§ 8 Vereinsorgane
Organe des Vereins sind:
a) die Mitgliederversammlung
b) der Vorstand.
§ 9 Mitgliederversammlung
1. Oberstes Organ des Vereins ist die Mitgliederversammlung.
2. Der Beschlussfassung bzw. Behandlung durch die Mitglie-derversammlung unterliegen:
a) Entgegennahme der Jahresberichte und Jahresabrech-nungen,
b) Wahl, Entlastung und Abberufung der Vorstandsmit-glieder,
c) Satzungsänderungen,
d) alle vom Vorstand der Mitgliederversammlung zur Beschlussfassung vorgelegten Angelegenheiten.
3. Die ordentliche Mitgliederversammlung des Vereins findet einmal jährlich statt.
4. Außerordentliche Mitgliederversammlungen sind einzube-rufen, wenn:
a) der erste Vorsitzende oder der zweite Vorsitzende o-der mindestens zwei andere Vorstandsmitglieder die Berufung der Mitgliederversammlung im Interesse des Vereins für erforderlich erachten,
b) ein fünftel sämtlicher Vereinsmitglieder die Berufung der Mitgliederversammlung schriftlich unter Angabe der Gründe vom Vorstand verlangen.
5. Ort und Zeit sowie Tagesordnung der Mitgliederversamm-lung bestimmt der Vorstand; im Falle einer außerordentli-chen Mitgliederversammlung entsprechend dem etwaigen Verlangen der antragstellenden Mitglieder.
6. Die Ladung zur Mitgliederversammlung erfolgt schriftlich durch den Vorsitzenden oder durch Bekanntgabe in den Stadtnachrichten der Stadt Leimen unter Angabe der Ta-gesordnung mit einer Frist von mindestens drei Wochen, bei dessen Verhinderung durch den stellvertretenden Vor-sitzenden. Anregungen und Anträge sind deshalb so recht-zeitig beim Vorstand einzureichen, daß sie bei der Einberu-fung der Mitgliederversammlung berücksichtigt werden können.
7. In der Mitgliederversammlung hat jedes Mitglied eine Stimme.
8. Die Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig. Die Mitglie-derversammlung fasst ihre Beschlüsse grundsätzlich mit einfacher Stimmenmehrheit der anwesenden Mitglieder. Bei Stimmengleichheit gilt ein Antrag als abgelehnt. Stimm-enthaltung und ungültige Stimmen bleiben unberücksich-tigt.
9. Beschlüsse über Satzungsänderungen bedürfen einer Mehrheit von zwei Dritteln der anwesenden Mitglieder.
10. Über alle Mitgliederversammlungen werden Protokolle durch den Schriftführer – vertretungsweise durch ein vom Vorsitzenden zu bestimmendes Mitglied – angefertigt, die mindestens vom Versammlungsleiter zu unterzeichnen sind.
11. Dem Antrag eines Mitgliedes auf geheime Abstimmung muss entsprochen werden.

§ 10 Vorstand
1. Der Vorstand besteht aus
dem Vorsitzenden,
dem stellvertretenden Vorsitzenden,
dem Schriftführer,
dem Kassenwart,
dem betreuenden Arzt,
der Sportreferentin,
dem Mitgliederbetreuer
und 1 bis 10 weiteren Vorstandsmitgliedern.
2. Die Vorstandsmitglieder werden einzeln von der Mitglie-derversammlung durch einfache Mehrheit gewählt. Die Wahl erfolgt auf die Dauer von drei Jahren. Ein Vor-standsmitglied scheidet jedoch erst mit der Wahl des Nachfolgers aus dem Vorstand aus. Der Vorsitzer der Mit-gliederversammlung bestimmt die Art des Wahlverfahrens. Bei mehreren Kandidaten ist gewählt, wer die meisten Stimmen auf seine Person vereinigt (relative Mehrheit).
3. Bei dauernder Unfähigkeit zur Amtsausübung oder aus grober Pflichtverletzung kann durch Beschluss der Mitglie-derversammlung ein Vorstandsmitglied abberufen werden.
4. Scheidet ein Vorstandsmitglied vor Ablauf seiner Amtszeit aus, findet eine Ergänzungswahl bei der nächsten Mitglie-derversammlung statt. Der Vorstand ist berechtigt, ein neu-es Mitglied kommissarisch bis zur nächsten Wahl zu beru-fen.
5. Falls die Besetzung des Vorstandes Schwierigkeiten berei-tet, ist es zulässig, daß ein frei gewordenes Amt mit einem anderen Amt vereinigt wird. Ein Vorstandsmitglied darf in Personalunion jedoch nicht mehr als zwei Ämter beklei-den.
6. Der Vorstand fasst seine Beschlüsse grundsätzlich in Vorstandssitzungen mit einfacher Stimmenmehrheit der anwesenden Vorstandsmitglieder. Stimmenthaltungen und ungültige Stimmen bleiben unberücksichtigt. Bei Stimmen-gleichheit entscheidet die Stimme des Vorsitzenden. Über die Vorstandssitzungen sind Protokolle zu führen.
7. Vorstandssitzungen werden vom Vorsitzenden und im Falle seiner Verhinderung von seinem Stellvertreter einbe-rufen und geleitet; im übrigen wird der Sitzungsleiter ge-wählt.

§ 11 Aufgaben, Vertretungsmacht des Vorstandes

1. Der Vorstand trifft alle Entscheidungen und Maßnahmen des Vereins, die nicht der Mitgliederversammlung vorbe-halten sind.
2. Vorstand im Sinne des § 26 BGB sind der Vorsitzende des Vorstandes und der stellvertretende Vorsitzende. Beide sind gerichtlich und außergerichtlich allein vertretungsbe-rechtigt. Im Innenverhältnis zum Verein wird der Stellver-treter jedoch nur bei Verhinderung des Vorsitzenden oder mit dessen Zustimmung tätig.
3. Der Vorstand trifft Entscheidungen und Maßnahmen,
– die Satzung des Vereins,
– das Vermögen des Vereins,
– den Bestand des Vereins
angehen.

§ 12 Kassenprüfung

Die Kasse des Vereins wird in jedem Jahr durch zwei von der
Mitgliederversammlung des Vereins gewählte Kassenprüfer
geprüft. Die Kassenprüfer erstatten der Mitgliederversammlung einen Prüfungsbericht und beantragen bei ordnungsgemäßer Führung der Kassengeschäfte die Entlastung des Kassenwartes.

§ 13 Geschäftsordnung

Zur Durchführung der Satzung gibt sich der Verein eine Ge-schäftsordnung. Die Geschäftsordnung wird vom Vorstand mit einer Zweidrittel-Mehrheit beschlossen.
§ 14 Auflösung des Vereins
1. Die Auflösung des Vereins kann nur in einer zu diesem Zweck einberufenen außerordentlichen Mitgliederver-sammlung beschlossen werden.
2. Die Einberufung einer solchen Versammlung darf nur erfolgen, wenn
a) es der Vorstand mit einer Mehrheit von Dreiviertel al-ler seiner Mitglieder beschlossen hat, oder
b) es von der Hälfte der stimmberechtigten Mitglieder des Vereins schriftlich gefordert wurde.
3. Die Versammlung ist beschlussfähig, wenn mindestens die Hälfte der stimmberechtigten Mitglieder anwesend sind. Die Auflösung kann nur mit einer Mehrheit von Dreiviertel der erschienenen stimmberechtigten Mitglieder beschlossen werden. Die Abstimmung ist namentlich vorzunehmen. Sollten bei der ersten Versammlung weniger als die Hälfte der stimmberechtigten Mitglieder anwesend sein, ist eine zweite Versammlung einzuberufen, die dann mit einer Mehrheit von Dreiviertel der anwesenden stimmberechtig-ten Mitglieder beschlussfähig ist. Stimmenthaltungen und ungültige Stimmen bleiben außer Betracht.
4. Bei der Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbe-günstigter Zwecke fällt das Vermögen des Vereins an die Sozialstation Leimen oder eine andere steuerbegünstigte Körperschaft zwecks Verwendung zur Förderung der öf-fentlichen Kranken- od. Gesundheitspflege.

§ 15 Zusätzlicher, neuer Paragraph

Bei Bedarf können Vereinsämter oder Tätigkeiten im Auftrag des Vereins im Rahmen der haushaltsrechtlichen Möglichkeiten gegen Zahlung einer Aufwandsentschädigung nach §3 Nr. 26a EStG ausgeübt werden.
Im Übrigen haben die Mitarbeiter des Vereins einen Aufwen-dungsersatzanspruch nach § 670 BGB für solche Aufwendun-gen, die ihnen durch die Tätigkeit für den Verein entstanden sind.
§ 16 Inkrafttreten
Die Satzung wurde am 22. September 1988 von der Mitglieder-versammlung beschlossen und trat am 22. September 1988 in Kraft.

Änderungen des § 10 wurden am 01.04.98, des § 1 und § 6 am 21.04.99 beschlossen. Die Ergänzungen in §2 Punkt 2 und 3 wurden im April 2018 beschlossen.

Vorsitzende des VfG
Magda Ramner, Tulpenstr. 1, 69245 Bammental
Tel.: 06223-488999

Birgit Ramner, Grünstadt

Dr. Heinrich Oberhofer, Leimen

Geschäftsstelle: Tulpenstr. 1, 69245 Bammental
Tel. 06223-488999